| 23 Ocak 2010

Berlin-Kreuzberg'te Ballhaus adlı sahnede yeni bir oyun sergılenmektedir.
Berlin Ballhaus'ta yeni bir sahne DAS MÄRCHEN VOM LETZTEN GEDANKEN (Son Düşüncenin Masalı) adlı oyun ile ilgili bilgiler aşağıdadır. Tiyatroseverlere duyurulur.
21-22 ve 24-25 Ocak tarihlerinde gösterimi gerçekleşecek ‘Das Märchen vom letzten Gedanken’ adlı oyunumuzla ilgili bilgileri aşağıda bulabilirsiniz.
BALLHAUS NAUNYNSTRASSE
DAS MÄRCHEN VOM LETZTEN GEDANKEN (Son Düşüncenin Masalı)
Edgar Hilsenrath’ın romanından uyarlama
Yönetmen: Miraz Bezar
Oyuncular: Recai Hallaç, Bea Kerbekian Ehlers, Mehmet Yılmaz
Performanslar 21, 22 ve 24, 25 Ocak 2010, saat 20.00
“Senin kaderini anlamak için, kuzucuğum, bir sürü insan kelimelerin peşinden koşacak’ der hikayeci. “Bazıları katliam diyecek buna, uzmanlar jenozit diye tanımlayacaklar. Bazı çok bilmişler de armenozit’i uyduracaklar ve ukala bilimciler de sözlüklere bakıp holokost diyecekler… Oysa onların bilmediği şey, kuzucuğum, her bir insanın eşsiz olduğudur…”
Olaylar geçmişle gelecek arasında gidip geliyor, oyuncular akla durgunluk veren bir hızda rol, yaş ve cinsiyet değiştiriyor. Yine de her şey son derece açık, anlaşılır ve duyarlı, yumuşak. Odaklanma ve neşe el ele verdiği için dengeden asla ödün vermiyor.
Der Tagesspiegel, 10 Ekim 2009
Bir Ballhaus Naunynstraße, Kultursprünge prodüksiyonu. Proje fikri, Bea Kerbekian Ehlers. Telif hakları, Dittrich Verlag, Berlin.
DAS MÄRCHEN VOM LETZTEN GEDANKEN
Regie: Mıraz Bezar
Nach dem Roman von Edgar Hilsenrath
Bearbeitet von Irina Szodruch und Mıraz Bezar
Nach einer Projektidee von Bea Kerbekian Ehlers
Mit Recai Hallaç, Bea Kerbekian Ehlers, Mehmet Yılmaz
Dramaturgie: Irina Szodruch und Tunçay Kulaoglu
Bühne: Justus Saretz, Kostüm: Amit Epstein
Produktionsleitung und Regieassistenz: Nora Haakh
Wiederaufnahme 21.,22., 24 und 25. 1.2009, 20 Uhr - im Ballhaus Naunynstraße
Vor genau 94 Jahren erblickt Thovma Khatisian unter wundersamen Umständen das Licht der
Welt: ohne Eltern und nur durch den Bajonettstoß eines Soldaten mitten in einer kargen
anatolischen Landschaft. Sein ganzes Leben verbringt er damit, nach seinen Eltern zu suchen.
Ohne Erfolg. Eines verheißungsvollen Tages aber, nur einen Augenlidschlag entfernt von
seinem letzten Atemzug, begegnet er einer Märchenerzählerin, die Thovmas Geheimnis zu
lüften verspricht.
Viele werden nach Wörtern suchen, mein Lämmchen, um dein Schicksal zu begreifen. Sie
werden es Massaker nennen, die Gelehrten werden sagen, es heiße Genozid. Irgendein
Klugscheißer wird sagen, es heiße Armenozid, und der allerletzte Fachidiot wird in
Wörterbüchern nachschlagen und behaupten, es heiße Holocaust... Was sie nicht wissen, mein
Lämmchen, ist, dass jeder Mensch einmalig ist...
Der Regisseur Mıraz Bezar hat soeben mit seinem ersten, abendfüllenden Spielfilm Min dît
den Gaztea Youth Award des Filmfestivals in San Sebastian gewonnen, sowie die Elfe in
Hamburg. Zudem ist Min Dit der erste kurdische Film, der auf dem Festival in Antalya gezeigt
wurde. Für sein Theaterdebüt schöpft der Regisseur nicht nur aus einer Fülle an Bildern und
Sagen der Jahrtausende alten armenischen Kultur, sondern auch aus historischen Quellen.
Mıraz Bezar

© MAI.FOTO Ute Langkafel
Mıraz Bezar studierte Regie an der Deutschen Film- und Fernsehakademie (DFFB). Vor seinem Studium war er als Schauspieler beim Jungen Theater Bremen tätig. Mit der Produktionsfirma Keyframe, deren Mitbegründer er war, drehte er mehrere Imagefilme und Musikvideos. Seine Kurzfilme Berivan, Fern und Freiwild nahmen an zahlreichen internationalen Filmfestivals, u.a. in Montreal, Oberhausen, Ludwigsburg, Hamburg, Valadolid, Florence und Berlin, teil. Fern wurde 1998 auf dem Filmfestival Türkei/Deutschland und beim Kurzfilmfestival in Istanbul als bester Kurzfilm ausgezeichnet. Mıraz Bezar arbeitet als Filmregisseur und Produzent in Berlin. Sein Kinodebut Min Dît wurde auf dem 57. Internationalen Filmfestival San Sebastian mit dem renommierten »Gaztea Youth Award« und beim 17. Filmfest Hamburg mit dem Nachwuchspreis »Die Elfe« ausgezeichnet. Min Dît ist der erste kurdischsprachige Film, der in den nationalen Wettbewerb des wichtigsten türkischen Festivals von Antalya (10.–17. Oktober 2009) eingeladen wurde.
Das Märchen vom letzten Gedanken ist sein Theaterdebut am Ballhaus Naunynstraße.
Recai Hallaç
© Archiv 7. November
Recai Hallaç ist deutschtürkischer Regisseur, Schauspieler, Rezitator und literarischer Übersetzer aus dem Türkischen. In Deutschland war er zunächst als Redakteur, Sprecher und Schauspieler bei der ARD, insbesondere dem WDR und der Deutschen Welle tätig. Eigene Theaterprojekte führten ihn nach Österreich und Zypern. Mit dem Theater an der Ruhr, wo er zuvor ein halbes Jahrzehnt unter Roberto Ciulli als Schauspieler arbeitete, trat er auch in Bogota, Istanbul, Kairo, Sarajevo und Teheran auf. 2008 gründete er den Berliner Verlag Edition Galata, für den er die Novelle Der wundersame Mandarin von Aslı Erdoğan und den Roman Patasana von Ahmet Ümit ins Deutsche übersetzte. Hallaç arbeitet auch als Rezitator. 2006 sprach er den Teekoch aus dem Roman Schnee von Orhan Pamuk für eine Hörspielfassung des NDR und des Deutschlandradios.
Mehmet Yılmaz
© MAI.FOTO Ute Langkafel
Mehmet Yılmaz studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater Saarbrücken. Im Film war er u.a. in Roland Emmerichs Moon 44 und in Beyond the Sea von und mit Kevin Spacey zu sehen. Er spielte u.a. am Schauspiel Stuttgart, Theater unterm Dach, BAT-Theater, Ulmer Theater, Stadttheater Ingolstadt, Stadttheater Heilbronn, Staatstheater Saarbrücken, Stadttheater Heidelberg, Landestheater Esslingen und am Ballhaus Naunynstraße. Darüber hinaus ist er Synchron- und Hörspielsprecher u.a. für den WDR, NDR, RBB, und Deutschlandradio. 
Inszenierungen/Veranstaltungen:
CAFÉ EUROPA vs. DOG EAT DOG
DER BESUCH
JENSEITS – BIST DU SCHWUL ODER BIST DU TÜRKE?
DAS MÄRCHEN VOM LETZTEN GEDANKEN
DIE SCHWÄNE VOM SCHLACHTHOF
Bea Ehlers
© Archiv 7. November
Bea Kerbekian Ehlers ist die Tochter einer armenischen Mutter und eines deutschen Vaters. Als Bühnenschauspielerin war sie von 1996 bis 2003 an der Landesbühne Wilhelmshaven fest engagiert. Darüber hinaus spielte sie in zahlreichen internationalen und interkulturellen Theaterprojekten als Schauspielerin und Projektleiterin, u.a. für das Theatro del Carmen Velez-Malaga, das Armono-Theaterfestival Eriwan, das Stanislavski Theater Eriwan, den UNESCO-Weltkongress ITI und das Projekt Osteuropa des Fonds Darstellende Künste. Sie gewann Preise beim Moscow International One Man Show Festival, beim Internationalen Vidlunnya-Mono-Drama-Festival in Kiew und beim Internationalen Armono-Monologfestival in Eriwan. Außerdem wurde sie mit dem armenischen Theaterpreis Artavazd geehrt.
Inszenierungen/Veranstaltungen:
DAS MÄRCHEN VOM LETZTEN GEDANKEN
Özlem Cengel Götzelt
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www.ballhausnaunynstrasse.de









